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3 Momente, die die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft geprägt haben

Alle vier Jahre tritt die ganze Welt während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft gegeneinander an. Wie die Olympischen Sommerspiele gilt auch dieses riesige, einmonatige Fußballereignis als eines der prestigeträchtigsten Sportereignisse der Menschheit.

Während wir die 21. Weltmeisterschaft 2018 in Russland planen, blicken wir auf drei entscheidende Momente in der Geschichte der Weltmeisterschaft zurück. Diese haben sich in der Welt des Fußballs, wie wir sie kennen, definitiv einen Namen gemacht.

Das Finale 1998: Frankreich gegen Brasilien

Brasilien gilt seit jeher als ein Kraftpaket, wenn es um den Fussball geht. Als die Fußballweltmeisterschaft 1998 begann, waren sie die Favoriten für den Turniersieg, nachdem sie bereits vier Jahre zuvor gewonnen hatten.

Brasilien wurde von Superstar Ronaldo angeführt, der sein Team ins Finale gegen das von Zinedine Zidane angeführte Frankreich führte, das auch Gastgeber des Jahres war. Aber, was die Kontroverse in diesem Spiel zeichnete, war der Gesundheitszustand von Ronaldo, der Anfälle in der Nacht vorher erlitten hatte und am Spieltag aus der Startelf genommen wurde.

Der brasilianische Stürmer schaffte es jedoch innerhalb von nur 72 Minuten vor Spielbeginn doch aufstellen zu lassen. Für Zidane und Frankreich spielte es keine Rolle, denn sie gewannen das Spiel mit 3:0 und brachten Brasilien damit zum zweiten Mal in Folge die Finalniederlage im WM-Finale.

Das Finale 1986: Diego Maradona und “Die Hand Gottes”.

Eine der historisch bedeutsamsten Rivalitäten bei der Weltmeisterschaft ist die zwischen Argentinien und England. Dies zeigte sich sehr deutlich bei dem Finale 1986, als die beiden Mannschaften aufeinandertrafen, in einem Spiel, das in die Geschichte einging.

Der wichtigste Mann in dieser Geschichte war der argentinische Stürmer Diego Maradona, der für sein umstrittenes Tor während des Spiels berühmt wurde. Während dem ersten Tor, das er nach 51 Minuten Spielzeit erzielte, glaubte man, dass er seine Hand benutzt haben könnte, um den Ball ins Netz zu schieben, was natürlich regelwidrig ist. Seitdem wurde dieses Tor als das “Hand Gottes” Tor bezeichnet.

Maradona erzielte vier Minuten später ein legitimes und beeindruckendes Tor, das seine Mannschaft schließlich zum Sieg führte. Aber dieses erste Tor von ihm, wird für immer ein Sternchen daneben haben.

Das Finale 2006: Zinedine Zidane’s Brustkorb Kopfstoß gegen Marco Materazzi

Das WM-Finale 2006 war in mehrfacher Hinsicht historisch. Es war nicht nur das erste Mal seit 28 Jahren, dass weder Brasilien noch Deutschland daran teilnahmen, sondern es war auch eines der hässlichsten Sportereignisse.

Es geschah alles nach der 90-minütigen Spielzeit, als der Franzose Zinedine Zidane und Marco Materazzi anfingen, sich gegenseitig zu beschimpfen. Als die beiden Männer anfingen, sich voneinander zu entfernen, ging Zidane zurück zu Materazzi und gab ihm einen harten Kopfstoß auf die Brust, der ihn auf den Boden schickte.

Zidane erhielt eine rote Karte und wurde schließlich aus dem Spiel geworfen. Der unsportliche Schachzug beendete nicht nur seine Weltmeisterschaft in diesem Jahr, sondern war auch das letzte Bild seiner Spielkarriere.

Dies sind nur drei der entscheidenden Momente, die den Verlauf der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft für immer verändert haben.

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